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Zum Thema
E-Mobilität

die swb-Emobilitätsexperten Fred Jackisch und Stanislav Vasic

Wieviel kostet es eigentlich, ein Elektroauto vollzutanken?

Haben Sie auch bereits mit dem Gedanken gespielt, sich ein Elektroauto anzuschaffen? Fakt ist, ein Elektroauto sorgt für weniger CO2-Ausstoß und das ist gut fürs Klima. Aber schont ein E-Auto auch den Geldbeutel? Dazu haben wir unsere swb E-Mobilitätsexperten Fred Jackisch und Dr. Stanislav Vasic (siehe Foto) befragt.

„Sowohl private als auch gewerbliche Kunden haben aktuell noch großen Respekt vor dem Thema Elektromobilität“, so unser swb E-Mobilitätsexperte Fred Jackisch. Grund sei vor allem eine große Unsicherheit darüber, welche Kosten auf den E-Mobilisten zukommen und wie die Ladeinfrastruktur für E-Autos aussieht. Doch so viel steht fest: "Sowohl die Kraftstoffkosten (d.h. Stromkosten) pro 100 km als auch die Haltungskosten eines E-Autos sind niedriger als beim klassengleichen Benziner oder Diesel! Der genaue Preis hängt allerdings davon ab, ob es sich um einen Kleinwagen handelt oder beispielsweise um einen SUV", erklärt Dr. Stanislav Vasic. Die meisten Akkus haben eine Kapazität von 20 bis 40 kWh – größere Fahrzeuge wie Teslas Model S oder X teilweise bis zu 90 kWh. Wer zu Hause laden kann, zahlt etwa mit swb Strom von hier 24,5 Cent pro kWh und somit fünf bis neun Euro für eine volle Ladung eines Renault ZOE. Im öffentlichen Raum ist es z. B. mit der swb Stromtankkarte noch günstiger. Hier zahlt man für sämtliche Ladevorgänge im Flatrate-Modell als swb Stromkunde eine Monatspauschale von 12,50 € (Brutto). Viele Unternehmen bieten ihren Kunden und Mitarbeitern mittlerweile kostenlosen Ladestrom an.

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Mit einer vollen Ladung kann man je nach Fahrweise und E-Auto 130 bis 500 Kilometer fahren. Der Vorteil von E-Autos: Im Stau oder an Ampeln verbrauchen sie im Vergleich zu herkömmlichen Autos fast gar nichts – beim Bremsen gewinnen sie sogar Energie, die der Batterie wieder zugeführt werden kann. "Besonders für den Stadtverkehr eine gute und effiziente Alternative; auch weil sie leiser und umweltfreundlicher sind", so die Experten.

Der direkte Kostenvergleich: Für 100 Kilometer benötigt ein Kleinwagen durchschnittlich sieben Liter Benzin. Bei 1,40 Euro pro Liter und 300 Kilometer Strecke macht das fast 30 Euro. Mit einem kleinen E-Auto lassen sich also rund 50 Prozent der "Kraftstoff"-Kosten sparen. Im Vergleich zum Diesel sind es etwa 30 %. Bei 10.000 Kilometern pro Jahr spart man demnach 300 bis 500 Euro jährlich. Da E-Autos zudem bei einem Kauf bis 2020 für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit sind und nur ca. 60 % der Wartungskosten von vergleichbaren Benzinern haben, behält man jährlich noch einmal mehrere 100 Euro mehr im Portemonnaie. Hinzu kommen Risiken wie mögliche Diesel-Fahrverbote und eine drohende Zwangsnachrüstung für Dieselfahrzeuge, deren Kosten inklusive Folgekosten für die Autobesitzer noch nicht abzusehen sind. Diese umfährt man als E-Mobilist natürlich ganz entspannt.

Allerdings muss man die Anschaffungskosten dagegen halten, die bei einem E-Auto allein aufgrund des Akkus höher sind. Auch hier entlastet die Bundesregierung E-Mobilisten mit einem sogenannten Umweltbonus in Höhe von 4.000 Euro für den Kauf von E-Autos. Für das Laden zu Hause wird dann noch eine Ladestation in Höhe von ca. 1.500 Euro exkl. Installation benötigt. swb bietet ihren Kunden verschiedene Lösungen für Ladeinfrastruktur an, die sich auf die jeweiligen Bedarfe zuschneiden lassen.

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Alle genannten finanziellen Aspekte von Besitz und Nutzung eines E-Autos eines E-Autos erlauben folgendes Fazit: Bei einer Jahresfahrleistung von 10.000 km stehen E-Autos bereits nach sechs bis zehn Jahren im Vergleich zu klassengleichen Benzinern wirtschaftlich besser da. Und: Beim "Tanken" von Ökostrom wie dem swb Strom von hier tut man auch der Umwelt etwas Gutes.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt in den nächsten Jahren entwickelt. Dann wird es auch mehr Fahrzeuge in den oberen Fahrzeugklassen geben. Bislang hält der Mangel an solchen Modellen viele Interessierte ab. Bislang. Denn neben den Modellen von Tesla wird es in den Segmenten der oberen Mittelklasse und Oberklasse künftig auch neue elektrische SUV, unter anderem von BMW, Audi, Mercedes, Jaguar und auch aus chinesischer Produktion geben.

Ein weiterer Grund, der Interessierte abschreckt, ist das Thema flächendeckendes Ladenetz. "Hier sind wir als Ver- und Umsorger und als Leitanbieter von Ladeinfrastruktur in Bremen und Bremerhaven sehr aktiv. Wir treiben den Ausbau von Ladeinfrastruktur und der Entwicklung der dazugehörigen Dienstleistungen stark voran", so Dr. Vasic. Mit aktuell ca. 70 Ladepunkten an 35 Standorten in Bremen und Bremerhaven sei swb gut vertreten. Aber es geht noch mehr, erklärt Fred Jakisch: "Unsere Ausbaupläne, die auch Schnellladesäulen mit allen gängigen Steckertypen enthalten, sehen bis Frühjahr 2019 eine Verdoppelung der Standortzahl vor." Dass E-Mobilisten heute nicht wüssten, wo sie tanken sollen, halten beide Experten deshalb für ein Gerücht.

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* Nach Angabe des Herstellers.