swb E-Mobilität
Durchstarten mit Elektromobilität von swb
Immer mehr Elektroautos surren über Deutschlands Straßen, seit Anfang 2026 erstmals über zwei Millionen. Ein absolutes Zukunftsfeld im Bereich der Mobilität also, für das swb schon heute die passenden Angebote bietet: Mit der swb Mobilstromkarte können Sie deutschland- und sogar europaweit zigtausende Ladesäulen nutzen. Einfach freischalten, zu günstigen Verbrauchspreisen aufladen und weiterdüsen. Das gilt auch für die ca. 80 swb-Ladesäulen in der Region, an denen Sie in Windeseile mit bis zu 50 kW Gleichstrom (DC) ausschließlich umweltfreundlich erzeugten Ökostrom laden.
Zuhause per Wallbox aufladen
Darüber hinaus können Sie mit swb Ihr E-Auto auch zuhause laden: Vor dem Eigenheim sorgt die swb Wallbox komfort dafür, dass Sie stets mit vollem Akku losdüsen. Und Mietende (bzw. Eigentümer von Mehrparteienhäusern) bekommen mit dem swb Ladepark die passende Infrastruktur – in bedarfsgerechter Größe und mit Service im laufenden Betrieb.
FAQ Elektromobilität
Ist das Laden von E-Autos nicht zu kompliziert?
Ganz im Gegenteil: Es ist sogar sehr einfach! Sie parken Ihr E-Auto genau wie an der normalen Tankstelle unmittelbar an der Ladesäule. Sie öffnen den Steckerdeckel des E-Autos und halten die Zugangskarte (z. B. die swb-Mobilstromkarte) an die Ladesäule, wodurch der Ladepunkt freigeschaltet wird. Da die Steckertypen Typ 2 und CCS/Combo mittlerweile europäische Standards sind, stehen die Chancen gut, dass sowohl das E-Auto als auch die Ladestation einen solchen Stecker haben und kein Adapter mehr vonnöten ist. Sie verbinden also nur noch das E-Auto per Ladekabel mit dem Ladepunkt und warten, bis entweder Sie oder Ihr E-Auto mit voller Batterie den Ladevorgang beenden.
Gibt es eine ausreichende Ladeinfrastruktur?
Ja. In den letzten Jahren hat Deutschland die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge erheblich erweitert. Im Mai 2026 wurden zum ersten Mal über 200.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte registriert. Laut Bundesnetzagentur waren zu diesem Zeitpunkt bundesweit 203.951 öffentliche Ladepunkte verfügbar, darunter mehr als 52.000 Schnellladepunkte. Das erlaubt ein bequemes Laden, sei es im Alltag oder auf längeren Fahrten. Die Anzahl der Ladepunkte wächst weiterhin stetig.
Auch im Land Bremen wird die Ladeinfrastruktur stetig ausgebaut. Nach Angaben der Bundesnetzagentur waren bis Ende 2025 hier etwa 1.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte verzeichnet, darunter rund 280 Schnellladepunkte. Um das Angebot weiter zu verbessern, laufen stetig mehr Ausbauprojekte. Neben öffentlichen Ladepunkten haben Fahrerinnen und Fahrer zudem die Möglichkeit, auf Unternehmensparkplätzen, an Einkaufsstandorten sowie im privaten Bereich zu laden.
Baut swb die öffentliche Ladeinfrastruktur weiter aus?
Ja. swb gehört zu den führenden Anbietern öffentlicher Ladeinfrastruktur im Land Bremen und betreibt derzeit rund 80 öffentlich zugängliche Ladestandorte mit mehr als 150 Ladepunkten in Bremen, Bremerhaven und der Region.
Auch künftig wird swb die öffentliche Ladeinfrastruktur bedarfsgerecht weiterentwickeln. Voraussetzung dafür sind geeignete Standorte sowie die entsprechenden technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Darüber hinaus beteiligt sich swb aktiv an der Weiterentwicklung der Elektromobilität in der Region und unterstützt den Ausbau von Lademöglichkeiten für Privatkunden, Unternehmen und die Wohnungswirtschaft.
Sind Elektroautos teurer als Benzin- oder Dieselautos?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Zwar sind die Anschaffungskosten für Elektroautos je nach Modell und Fahrzeugklasse teilweise noch höher als bei vergleichbaren Benzin- oder Dieselautos. Die Preisunterschiede sind in den vergangenen Jahren jedoch deutlich kleiner geworden.
Bei den Gesamtkosten über die gesamte Nutzungsdauer schneiden Elektroautos häufig bereits heute besser ab. Gründe dafür sind die geringeren Energie- und Wartungskosten sowie steuerliche Vorteile. Elektroautos haben weniger verschleißanfällige Bauteile und verursachen daher oft geringere Werkstattkosten.
Wie wirtschaftlich ein Elektroauto im Einzelfall ist, hängt unter anderem von der jährlichen Fahrleistung, dem Strompreis, dem Ladeverhalten und dem gewählten Fahrzeugmodell ab.
Muss ich mein Elektrofahrzeug beim Netzbetreiber anmelden?
Nein. Nur die Ladeinfrastrukturlösung ist vorab anzumelden.
Sind E-Autos umweltschädlicher als ein Benzin- oder Dieselauto?
Um das beurteilen zu können, ist es wichtig die gesamte Lebensdauer eines Autos, von der Produktion bis zur Entsorgung, zu betrachten. Die Herstellung ist augenblicklich noch energieaufwändiger als die vergleichbarer Autos mit Verbrennungsmotoren. Die Umweltbilanz dreht sich jedoch dank niedrigerer Verbräuche und einer besseren Energieausbeute im Laufe der Nutzung zu Gunsten des elektrischen Wagens. Und bei der Verwendung von Ökostrom passiert dies eher früher als später.
Muss ich bei einem E-Auto auf Komfort verzichten?
Ganz im Gegenteil! Wer einmal in den Genuss gekommen ist, ein E-Auto zu fahren, weiß, dass Fahrspaß damit neu definiert wird. Warum? Im Vergleich zu einem Benzin- oder Dieselmotor entfaltet ein Elektromotor seine volle Kraft sofort, mit dem ersten Tritt aufs „Gas“-Pedal. Und der Komfort wird durch den Wegfall des manuellen Schaltens erhöht. Zudem reduziert der leise E-Motor den Geräuschpegel im Innenraum massiv. Das wirkt fast wie eine Kur für die Ohren. Auch auf eine angenehme und mittlerweile sparsame Klimatisierung muss bei E-Autos nicht mehr verzichtet werden. Dabei gilt für E-Autos wie für Benzin- und Dieselautos gleichermaßen: Komfortfunktionen führen zu verringerten Reichweiten durch höheren Energie- bzw. Kraftstoffverbrauch.
Wird das Laden an der Laterne demnächst möglich?
Leider nein, denn die öffentliche Beleuchtung in Bremen ist nicht geeignet, E-Mobile aufzuladen. Die Gründe liegen z. B. darin, dass das Stromnetz zur Versorgung von Laternen auf genau diese Funktion und Leistung ausgelegt ist, was im Vergleich zur nötigen Leistungsbereitstellung für das Laden um ein Vielfaches zu klein dimensioniert ist. Somit reicht die lieferbare elektrische Leistung nicht aus, um Fahrzeugbatterien – in angemessener Zeit – aufzuladen.
Weiter ist das Stromnetz der öffentlichen Beleuchtung mit einem zentralen Dämmerungsschalter ausgestattet, der den Stromfluss im Hellen, also tagsüber, unterbindet. Hinzu kommt außerdem, dass fast alle Laternen zwischen Gehweg und Grundstücksgrenze – nicht an der Fahrbahn-Bordsteinkante – platziert sind. Folglich müssten in den meisten Fällen die Ladekabel über den Gehweg hinweg geführt werden, von den Beleuchtungsmasten zu den Fahrzeugen. Kabel dürfen jedoch nicht als Hindernis auf den Gehwegen liegen. Aufgesetzt parkende Autos verengen ohnehin bereits die Gehwege für Passanten, was das Ordnungsamt zwar duldet, aber durch das Laden an Laternen noch forciert würde.
Wie lange halten die Akkus in Elektroautos?
Das lässt sich nicht pauschal sagen, weil die Haltbarkeit von Batterien von vielen Faktoren beeinflusst ist. Gemeinhin gilt, dass nach ca. 1.000 Vollzyklen Antriebsbatterien als „alt“ bezeichnet werden. Abhängig von der Batteriegröße kann dies einer Fahrleistung von bis zu 500.000 km entsprechen.
Da die Technik aber ständig weiterentwickelt und verbessert wird, sind für die Zukunft noch große Verbesserungen bei Reichweite, Ladezyklen und Lebensdauer zu erwarten, so dass Laufleistungen von über 1.000.000 km möglich sein sollten.