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Publikum hinter Mikro
LeseArt
Hier finden Sie die aktuellen Termine der LeseArt-Veranstaltungen im swb-Kundencenter.

LeseArt - Der literarische Treffpunkt im swb-Kundencenter Bremen

LESEArt veranstaltet Lesungen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Literatur. Das geschriebene Wort als Ausdruck von Kreativität findet hier seinen Platz. In Autorenlesungen sowie in szenischen Lesungen werden Gegenwartsliteratur und Klassiker in Prosa und Lyrik vorgestellt. Aufgegriffen werden auch aktuelle Themen der kulturellen Einrichtungen der Stadt, wie Theater, Kunsthalle, Hochschule für Künste und Musik. Literatur in ihrer unendlichen Vielfalt erleben und genießen, fremde Texte auf sich einwirken lassen und anschließend miteinander ins Gespräch kommen.

Veranstaltung und Moderation:
Marion Heuer und Gisela Mües
kontakt: leseart@gmx.de

LeseArt-Veranstalterinnen Marion Heuer und Gisela Mües

Im swb-Kundencenter Bremen,
Sögestraße/Am Wall, 1.Etage,
28195 Bremen

4 Lesung im ersten Halbjahr 2019, 19.00 Uhr:
Donnerstag 21. März
Donnerstag 25. April
Donnerstag 16. Mai
Donnerstag 20. Juni


Donnerstag 21. März, 19 Uhr

Martin Baum - Mondzauber

Niemand vermag sich seinem Zauber zu entziehen: Seit jeher verleiht der Mond den Menschen besondere Kräfte und eigentümliche Phantasien. Große Autoren haben diesen Phantasien auf unnachahmliche Weise nachgespürt und entführen sie auf eine Reise in ihre Träume.

Martin Baum liest die schönsten Geschichten und Gedichte von Theodor Storm, Johann Wolfgang von Goethe, den Gebrüdern Grimm, Berthold Brecht, Christian Morgenstern und (vielen) anderen.

Martin Baum ist Schauspieler im Theater am Goetheplatz in Bremen.


Donnerstag 25. April, 19 Uhr

Prof. Dr. Gunter Kreutz - Musik und ihre Wirkung auf Emotionen, Wohlbefinden und Gesundheit

Musik gilt seit langem als Sprache der Gefühle. Doch erst in den letzten zwanzig Jahren mehren sich die empirischen Hinweise darüber, was diese Aussage mit unserem Leben zu tun hat. Dabei zeigt sich, dass mit Musik eine Vielfalt unterschiedlicher Aktivitäten verbunden ist, einschließlich des Hörens, Singens, Tanzens und dem Spiel von Musikinstrumenten. Selbst das kreative Schaffen von Musik, Songwriting oder Komponieren am Computer hat selbst für Laien einen großen Anreiz. Der Vortrag fokussiert auf alltägliche musikalische Aktivitäten und zeigt beispielhaft auf, wie diese unser emotionales Empfinden und Wohlbefinden beeinflussen. Die Diskussion schließt die Frage mit ein, was diese Befunde für die musikalische Bildung künftiger Generationen bedeuten können.

Prof. Dr. Gunter Kreutz, Institut für Musik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg


Donnerstag 16. Mai, 19 Uhr

Clara Cüppers - Eine Lesung ausgesuchter Briefe

Er ist die persönlichste Form der Fernkommunikation. Er kommt zu einem nach Hause. Man kann ihn in die Hand nehmen, fühlen, riechen und wenn man ihn zuklebt auch auf eine nicht wirklich angenehme Art schmecken - ein Brief.

In einem persönlichen Brief kann man seine Liebe erklären, Abschied nehmen, seine Verehrung bekunden, sich entschuldigen. Die Papierwahl, jeder Fleck auf dem Papier, jeder Knick und nicht zuletzt die Handschrift erzählt eine kleine Geschichte über den Absender. In Form von Rechnungen oder formellen Schreiben kommt er in unserer heutigen Zeit jedoch öfter als unangenehmer Bote ins Haus.

Dennoch, trotz des digitalen Zeitalters schreiben sich die Menschen immer noch Briefe und werden es wohl auch in Zukunft tun, denn das Briefeschreiben ist eine schöne, Jahrtausende alte Tradition. Jeder Brief erzählt ein kleines Stück Geschichte. Er bringt uns Ereignisse aus der Vergangenheit näher und macht sie subjektiv erfahrbar. In der Lesung möchte ich Sie anhand ausgesuchter Briefe, geschrieben von den verschiedensten Persönlichkeiten, mit auf eine emotionale Zeitreise nehmen.

Clara Cüppers hat Germanistik und Romanistik an der HHU in Düsseldorf studiert. Zudem ist sie studierte Schauspielerin und seit 2011 als freie Schauspielerin und Regisseurin in ganz Deutschland unterwegs.


Donnerstag 20. Juni, 19 Uhr

Prof. Dr. Michael Feldhaus - "Der lange Schatten von Kindheit und Jugend" - Lebenslauf und soziale Ungleichheit

In den letzten Jahrzehnten hat die Vielfalt unterschiedlicher Familienformen deutlich zugenommen. Es stellt sich die Frage, ob das Aufwachsen in unterschiedlichen Familienformen und Geschwisterkonstellationen während der Kindheits- und Jugendphase auch mit langfristigen Auswirkungen auf den zukünftigen Lebenslauf einhergeht. Neben dem späteren beruflichen Erfolg stehen hierbei auch der Partnerschafts- und Familienverlauf im Erwachsenenalter im Fokus der Betrachtungen.

Michael Feldhaus ist Professor für Mikrosoziologie an der Universität Oldenburg. In seinen Forschungen beschäftigt er sich u.a. mit den langfristigen Folgen von Kindheit und Jugend auf den späteren Lebenslauf.