Hitzewelle erwartet: swb ruft zu deutlich reduziertem Wasserverbrauch auf
Die aktuell hohen Temperaturen führen bereits jetzt zu einem erhöhten Tagesverbrauch von Trinkwasser in Bremen und Bremerhaven. swb bittet angesichts der angekündigten Hitzewelle den Trinkwasserverbrauch im Land deutlich zu reduzieren.
Ziel ist es, den täglichen Wasserverbrauch nicht weiter zu steigern und möglichst zu senken. Dazu sagt swb-Vorstand Gunnar Geise: „Es ist wichtig, jetzt gemeinsam gegenzusteuern. Kleine Verhaltensänderungen von 700.000 Menschen bewirken viel. Wenn jetzt überall darauf geachtet wird, Mehrverbrauch zu vermeiden, hilft das, die Versorgung stabil zu halten.“ Kleine Maßnahmen mögen auf den ersten Blick gering aussehen, summieren sich in zwei großen Städten aber schnell zu vielen hundert oder tausend Kubikmetern Trinkwasser pro Tag, die sonst ungenutzt in den Abwasserkanal fließen.
Den Trinkwasserverbrauch bewusst überprüfen
Haushalte und Betriebe sollten ihren täglichen Umgang mit Trinkwasser gezielt hinterfragen: Was ist jetzt wirklich notwendig – und was kann warten? Welche Dinge und Tätigkeiten können abgeändert, auf kältere Tage verschoben oder sogar dauerhaft gestrichen werden? Dazu zählen allgemeine Reinigungsarbeiten, Autowäschen oder das Waschen von nicht sofort benötigten Textilien und Geschirr ebenso wie das Bewässern von Rasen- und Grünflächen, das Befüllen von Pools und Planschbecken. An den besonders heißen Tagen macht es einen deutlichen Unterschied, ob eine kurze Dusche oder der Wasserschlauch im Garten der Abkühlung dienen oder ob ein Schwimmbecken mit mehr als 10.000 Litern neu befüllt wird. Wer den Gartenschlauch bodennah einsetzt und den Rasen nicht zu kurz mäht, sorgt zusätzlich dafür, dass Pflanzen länger mit Feuchtigkeit versorgt bleiben.
Weitere Tipps und Maßnahmen gibt es auf der Website swb.de/wasser-sparen.
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