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Bremen, Freitag, 12. Juli 2019

Besonders umweltfreundliche Wärme für den Ellener Hof

Wenn zwei sich zusammentun, profitieren Dritte: Für die Umsetzung des hohen Anspruchs an die ökologische Gesamtausrichtung des städtebaulichen Projekts „Stiftungsdorf Ellener Hof“ der Bremer Heimstiftung ist ein weiterer Schritt getan. Die künftige Wärmeversorgung des Stiftungsdorfs wird sich durch einen Primärenergiefaktor von 0,4 auszeichnen. Das dazugehörige Konzept hat der Bremer Energiedienstleister swb nach den Vorgaben der Bremer Kontor GmbH, Tochter der Bremer Heimstiftung, erstellt. Für ihre Zusammenarbeit haben die beiden Partner einen Vertrag mit einer Laufzeit bis 2033 unterzeichnet.

swb konzipiert besonders umweltfreundliche Wärme
„Die ökologische Ausrichtung unseres Projekts entspricht dem aktuellen Standard KfW 40. Die umweltfreundliche Wärmeversorgung trägt daher einen hohen Anteil in der energetischen Gesamtbewertung“, sagt Egon Krieger, Geschäftsführer der Bremer Kontor GmbH. Wesentlicher Maßstab für die energetische Qualität der neu zu errichtenden 71 Gebäude ist die konsequente Umsetzung der Auflagen des KfW 40-Standards. Auch die Wärmelieferung muss die daraus resultierenden Kriterien erfüllen; dies ist mit dem Primärenergiefaktor „0,4 oder besser“ realisiert. Das moderne, nachhaltige und umweltfreundliche Wärmekonzept von swb basiert auf genau diesen Anforderungen: „Wir kombinieren hier in einem zu errichtenden Nahwärmenetz zwei Formen der Wärmelieferung, Wärme aus dem swb-Fernwärmenetz und Wärme aus einem mit Biomethan betriebenen Blockheizkraftwerk und gehen damit auf die individuellen Anforderungen des Kunden ein“, sagt Nils Schmidt, Account Manager und Leiter des Projekts, zu dem Konzept.

Das Blockheizkraftwerk, kurz BHKW, wird Bestandteil der auf dem Gelände zu errichtenden Energiezentrale. Es wird mit Biomethan betrieben, um den den Primärenergiefaktor 0,4 zu sichern und gut 27 Prozent der benötigten Wärmemenge liefern. Der Primärenergiefaktor definiert das Verhältnis von eingesetzter, nicht erneuerbarer (fossiler) Primärenergie zur abgegebenen Endenergie. Vereinfacht gesagt beschreibt er das Verhältnis der Umweltfreundlichkeit oder der CO2-Einsparung des eingesetzten Energieträgers zur Nutzenergie.

Energieversorgung für die Zukunft
Ein Konzept, das auf die ganz speziellen Wünsche eines Kunden eingehen kann, zeigt einmal mehr, dass ein Wandel in der Energieversorgung eingesetzt hat, weg von der reinen Energielieferung hin zur Energiedienstleistung. Und: Das neue Wärmekonzept entlastet das Klima von CO2-Emissionen, im Vergleich zur herkömmlichen Fernwärmeversorgung im Bremer Osten, um jährlich etwa 76 Tonnen. Nils Schmidt: „Wir haben gemeinsam mit dem Kunden das ideale Wärmekonzept erarbeitet. In diesem Prozess haben drei swb Gesellschaften, swb Services, wesernetz und swb Vertrieb, ihre fachliche Expertise mit eingebracht. Es ist gelungen, die Einzelleistungen zu einem Gesamtkonzept zu bündeln, welches die Anforderungen der Bremer Kontor GmbH an eine ökologische Wärmeversorgung auf dem Gelände erfüllt.“ Den Bau und den Betrieb des Nahwärmenetzes verantwortet die swb-Netzgesellschaft wesernetz, die Schwestergesellschaft swb Services plant, errichtet und betreibt alle Kundenanlagen (Hausstationen) sowie die Energiezentrale mit dem BHKW.

Kontakt:

Angela Dittmer
swb AG
Unternehmenskommunikation

Theodor-Heuss-Allee 20
28215 Bremen
T 0421 359-2176
F 0421 359-3299
angela.dittmer@swb-gruppe.de

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Der CO2-Fußabdruck im Ellener Hof wird künftig kleiner. Den Vertrag dazu unterzeichneten (v.l.n.r.) Egon Krieger, Geschäftsführer der Bremer Kontor GmbH, Nils Schmidt, Account Manager bei swb Vertrieb und Leiter des Projekts, Stefan Pawlowski (ebenfalls Bremer Kontor GmbH), Dr. Torsten Köhne, Vorstandsvorsitzender der swb AG, und André Vater, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heimstiftung.

Robert Stümpke
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