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Erdgasleitung für den Ausbau vom Erdgasnetz auf erdigem Untergrund

Das Wichtigste auf einen Blick


Entstehung: Erdgas entsteht über Millionen Jahre aus organischem Material.

Vorkommen: Erdgas lagert in 1.000 bis über 7.000 Metern Tiefe in unterirdischen Gesteinsschichten.

Gewinnung: Förderung aus unterirdischen Lagerstätten an Land und unter dem Meeresboden

Transport: Über Pipelines oder als verflüssigtes Erdgas (LNG) per Schiff

Zusammensetzung: Erdgas besteht zu 70 bis 99 Prozent aus Methan (CH4) sowie geringen Anteilen von Ethan, Propan, Butan, Stickstoff und Kohlendioxid.

Einsatzbereiche: Heizen, Kochen, Warmwasseraufbereitung, Stromerzeugung, Rohstoff in der chemischen Industrie

Besonderheiten: Erdgas ist farblos, geruchsneutral und ungiftig.

Was ist Erdgas?


Wie entsteht Erdgas?


Woraus setzt sich Erdgas zusammen?


Luftaufnahme von der swb Biogasanlage in Weyhe nahe Bremen

Die 4 Arten von Erdgas


Wie wird Erdgas gefunden?


Gelbe Bohrinsel auf dem Meer (Offshore) zur Förderung von Erdöl und Erdgas

Wie wird Erdgas gewonnen?



Welchen Einfluss hat Erdgas auf die Umwelt?


Mehrere Tiefpumpen auf einem Feld fördern Erdöl und Erdgas.

FAQs – Erdgas


Wofür wird Erdgas verwendet?

Erdgas wird in vielen Bereichen genutzt: In privaten Haushalten dient es vor allem zum Heizen, für die Warmwasserbereitung und zum Kochen. In der Industrie wird Erdgas als Energiequelle und als wichtiger Rohstoff verwendet, beispielsweise für die Herstellung von Düngemitteln, Kunststoffen oder Wasserstoff. Außerdem kommt es in Gaskraftwerken zur Strom- und Wärmeerzeugung zum Einsatz.

Gibt es auch Autos, die mit Erdgas fahren?

Ja, Erdgasfahrzeuge, auch CNG-Fahrzeuge (Compressed Natural Gas) genannt, fahren mit komprimiertem Erdgas. Sie verursachen im Vergleich zu Benzin- oder Dieselfahrzeugen geringere CO2-Emissionen und stoßen deutlich weniger Feinstaub sowie Stickoxide aus. Erdgasfahrzeuge sind allerdings sehr selten, da die Automobilindustrie den Fokus auf Elektroautos setzt.

Wie hoch ist der Brennwert von Erdgas?

Der Brennwert von Erdgas unterscheidet sich zwischen H- und L-Gas. Je nach Gastyp beträgt der Brennwert etwa 9-13 kWh pro Kubikmeter.

Was ist Erdgas H?

H-Gas (High Calorific Gas) ist eine Erdgasqualität mit einem hohen Energiegehalt. Es besteht zu etwa 87 bis 99 Volumenprozent aus Methan und besitzt dadurch einen höheren Brennwert als L-Gas. Aufgrund seines hohen Energiegehalts wird H-Gas heute in weiten Teilen Deutschlands für die Wärmeversorgung von Haushalten, Gewerbe und Industrie eingesetzt.

Was ist Erdgas L?

L-Gas (Low Calorific Gas) ist eine Erdgasqualität mit einem geringeren Energiegehalt. Es enthält etwa 80 bis 87 Volumenprozent Methan sowie höhere Anteile an Stickstoff und Kohlendioxid als H-Gas. In Deutschland wird L-Gas seit einigen Jahren schrittweise durch H-Gas ersetzt, weil sein Brennwert niedriger ist.

Tipp: Haben Sie sich auch schonmal gefragt, warum Gas in Kilowattstunden abgerechnet wird? Erfahren Sie hier, wieso das so ist und wie Sie Gas umrechnen.

Wie riecht Erdgas?

Erdgas ist von Natur aus geruchsneutral. Da aber von austretendem Erdgas eine Gefahr ausgeht, werden dem Gas Duftstoffe (Thioether) beigemischt, um Leckagen besser zu bemerken. Diese schwefelhaltigen Verbindungen erzeugen den klassischen Gasgeruch von faulen Eiern. Mehr dazu in unserem Beitrag: Gasgeruch erkennen.

Wie hoch ist der Erdgasverbrauch in Deutschland?

Der Gasverbrauch in Deutschland schwankt von Jahr zu Jahr und hängt unter anderem von den Temperaturen während der Heizperiode ab. Sehr kalte Winter führen in der Regel zu einem höheren Verbrauch, während milde Winter den Gasbedarf senken.

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland insgesamt 864 Terawattstunden (TWh) Erdgas verbraucht. Das entspricht einem Anstieg von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 40 Prozent des Gasverbrauchs entfielen auf Haushalte und Gewerbe, während 60 Prozent von der Industrie genutzt wurden (Quelle: Bundesnetzagentur).

Woher stammt das Erdgas in Deutschland?

Deutschland deckt seinen Erdgasbedarf mittlerweile überwiegend durch Importe. Die wichtigsten Lieferländer sind derzeit Norwegen, die Niederlande und Belgien. Ein kleiner Teil stammt weiterhin aus der heimischen Förderung. Zusätzlich wird flüssiges Erdgas über LNG-Terminals per Schiff nach Deutschland gebracht.

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