Wieso lohnt es sich, einen Notvorrat anzulegen?
In Deutschland ist die Gefahr von Katastrophen und Krisen, die die Versorgung beeinträchtigen können, bislang eher gering. Dennoch zeigen Ereignisse hierzulande und Erfahrungen aus anderen Ländern, dass immer ein Restrisiko für Versorgungsengpässe besteht – sei es durch extreme Wettereignisse, durch Pandemien oder etwa durch Ausfälle kritischer Infrastrukturen.
Auch wenn öffentliche Notfallpläne und Abwehrmechanismen existieren und weiterentwickelt werden, ist es sinnvoll, selbst für den Ernstfall vorzusorgen. Denn jede organisierte Hilfe für die Bevölkerung braucht im Krisenfall erst einmal Zeit, um anzulaufen. Ein eigener Notfallvorrat kann helfen, diese Zeit zu überbrücken und die eigene Versorgung sicherzustellen.
In Deutschland ist die Gefahr von Katastrophen und Krisen, die die Versorgung beeinträchtigen können, bislang eher gering. Dennoch zeigen Ereignisse hierzulande und Erfahrungen aus anderen Ländern, dass immer ein Restrisiko für Versorgungsengpässe besteht – sei es durch extreme Wettereignisse, durch Pandemien oder etwa durch Ausfälle kritischer Infrastrukturen.
Auch wenn öffentliche Notfallpläne und Abwehrmechanismen existieren und weiterentwickelt werden, ist es sinnvoll, selbst für den Ernstfall vorzusorgen. Denn jede organisierte Hilfe für die Bevölkerung braucht im Krisenfall erst einmal Zeit, um anzulaufen. Ein eigener Notfallvorrat kann helfen, diese Zeit zu überbrücken und die eigene Versorgung sicherzustellen.
Für welche Szenarien ist ein Notvorrat gedacht?
- Extremwettereignisse wie Stürme, Überflutungen, außergewöhnliche Hitze oder Kälte
- Epidemien und Pandemien
- Persönliche Einschränkungen durch Krankheit
- Öffentliche Mobilitäts- und Lieferengpässe
- Angriffe auf kritische Infrastrukturen, wie die Wasserversorgung, Server, Telekommunikation, Gas- oder Stromnetze
Gegliederte Listen für einen Notfallvorrat
Die folgenden Listen für Notfallvorräte sind lediglich eine Orientierung. Ergänzen Sie diese um weitere Punkte, die für Sie nicht fehlen dürfen. Ausdruckbare Notfall-Checklisten finden Sie auf der Website des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Stellen Sie Ihren Notfallvorrat so zusammen, dass Sie mindestens drei Tage, besser jedoch zehn Tage, überbrücken können.
Lebensmittel & Verpflegung
- Sauberes Trinkwasser (2 Liter pro Tag und pro Person)
- Grundnahrungsmittel (Nudeln, Reis, Haferflocken, Mehl etc.)
- Lang haltbare Lebensmittel in Konserven, Dosen oder Gläsern
- Geschirr und Besteck
- Trinkflasche und Thermoskanne
- Dosenöffner
- Taschenmesser
- Babynahrung (falls benötigt)
- Tiernahrung (falls benötigt)
Kochen, Wärme & Licht
- Alternative Kochmöglichkeit (Campingkocher o. Ä.)
- Brennstoff für den Kocher (Gas o. Ä.)
- Alternative Heizgelegenheiten wie mobile, netzunabhängige Gasheizer
- Kerzen und Feuerzeug oder Streichhölzer
- Warme Decken und Kissen
- Schlafsack
- Taschenlampe
Stromversorgung
- Kurbelradio oder batterie- bzw. solarbetriebenes Radio
- Batterien und eine aufgeladene Powerbank
- Ersatzladekabel für Handy und Powerbank
- Mehrfachsteckdose
Hygiene & Gesundheit
- Hygieneartikel
- Toilettenpapier
- Atemmaske (FFP2-Maske)
- Einmalhandschuhe
- Seife und Feuchttücher
- Pflaster und Verbandszeug
- Wundsalbe
- Kühlkompresse
- Desinfektionsmittel
- Fieberthermometer
- Schmerzmittel
- Schere
- Pinzette
- Persönliche Medikamente (Asthmaspray, Insulinspritze, Allergiemittel etc.)
Klamotten
- Wetterfeste Kleidung und Schuhe
- Warme Mütze, Schal und Handschuhe
- Wechselkleidung
Sonstiges
- Liste mit wichtigen Telefonnummern
- Notizblock und Stift
- Bargeld
- Ordner mit Kopien wichtiger Dokumente
- Warn-App wie z. B. „NINA“
Lebensmittel & Verpflegung
- Sauberes Trinkwasser (2 Liter pro Tag und pro Person)
- Grundnahrungsmittel (Nudeln, Reis, Haferflocken, Mehl etc.)
- Lang haltbare Lebensmittel in Konserven, Dosen oder Gläsern
- Geschirr und Besteck
- Trinkflasche und Thermoskanne
- Dosenöffner
- Taschenmesser
- Babynahrung (falls benötigt)
- Tiernahrung (falls benötigt)
Kochen, Wärme & Licht
- Alternative Kochmöglichkeit (Campingkocher o. Ä.)
- Brennstoff für den Kocher (Gas o. Ä.)
- Alternative Heizgelegenheiten wie mobile, netzunabhängige Gasheizer
- Kerzen und Feuerzeug oder Streichhölzer
- Warme Decken und Kissen
- Schlafsack
- Taschenlampe
Stromversorgung
- Kurbelradio oder batterie- bzw. solarbetriebenes Radio
- Batterien und eine aufgeladene Powerbank
- Ersatzladekabel für Handy und Powerbank
- Mehrfachsteckdose
Hygiene & Gesundheit
- Hygieneartikel
- Toilettenpapier
- Atemmaske (FFP2-Maske)
- Einmalhandschuhe
- Seife und Feuchttücher
- Pflaster und Verbandszeug
- Wundsalbe
- Kühlkompresse
- Desinfektionsmittel
- Fieberthermometer
- Schmerzmittel
- Schere
- Pinzette
- Persönliche Medikamente (Asthmaspray, Insulinspritze, Allergiemittel etc.)
Klamotten
- Wetterfeste Kleidung und Schuhe
- Warme Mütze, Schal und Handschuhe
- Wechselkleidung
Sonstiges
- Liste mit wichtigen Telefonnummern
- Notizblock und Stift
- Bargeld
- Ordner mit Kopien wichtiger Dokumente
- Warn-App wie z. B. „NINA“
Hinweis: Wenn Sie Schwierigkeiten haben zu ermitteln, wie viele Lebensmittel und wie viel Trinkwasser Sie benötigen, kann der Versorgungsrechner vom Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung hilfreich sein.
So können Sie einen Notvorrat anlegen
1. Strukturiert einkaufen
Kaufen Sie bei dem nächsten Einkauf etwas mehr ein und stocken Sie Ihren Vorrat auf einmal oder nacheinander auf. Wenn Sie etwas verbrauchen, kaufen Sie es beim nächsten Mal nach. Sortieren Sie die Lebensmittel so, dass das am kürzesten haltbare vorne steht.
2. Neues Essen ausprobieren
Prüfen Sie haltbare Alternativen in Gläsern oder Dosen für Produkte, die Sie gerne verzehren, und probieren Sie regelmäßig neue langhaltbare Lebensmittel. Schmecken Ihnen diese, können Sie Ihren Notfallvorrat damit erweitern. So ist Ihr Notfallvorrat nicht nur krisensicher, sondern auch möglichst lecker.
3. (Ohne Kühlung) haltbare Produkte kaufen
Wenn Sie einen Notfallvorrat anlegen, sollten Sie darauf achten, Produkte zu kaufen, die auch ohne Kühlung möglichst lange haltbar sind. Alternativ können Sie auch Lebensmittel durch Einkochen, Dörren oder Vakuumieren selbst länger haltbar machen.
Prüfen Sie Ihren Vorrat regelmäßig auf Haltbarkeit und ersetzen Sie Produkte bei Bedarf. Bedenken Sie dabei, dass viele Lebensmittel auch über ihr Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar sind.
4. Produkte an einem zentralen Ort lagern
Für den Fall der Fälle sollten die Vorräte zusammen gelagert und nicht im Haushalt zerstreut sein. Packen Sie sich eine Notfalltasche, die das Allernötigste enthält, falls Sie Ihr Zuhause verlassen müssen. Zudem sollten Sie einen Notfallordner anlegen, der die wichtigsten Dokumente beinhaltet.
1. Strukturiert einkaufen
Kaufen Sie bei dem nächsten Einkauf etwas mehr ein und stocken Sie Ihren Vorrat auf einmal oder nacheinander auf. Wenn Sie etwas verbrauchen, kaufen Sie es beim nächsten Mal nach. Sortieren Sie die Lebensmittel so, dass das am kürzesten haltbare vorne steht.
2. Neues Essen ausprobieren
Prüfen Sie haltbare Alternativen in Gläsern oder Dosen für Produkte, die Sie gerne verzehren, und probieren Sie regelmäßig neue langhaltbare Lebensmittel. Schmecken Ihnen diese, können Sie Ihren Notfallvorrat damit erweitern. So ist Ihr Notfallvorrat nicht nur krisensicher, sondern auch möglichst lecker.
3. (Ohne Kühlung) haltbare Produkte kaufen
Wenn Sie einen Notfallvorrat anlegen, sollten Sie darauf achten, Produkte zu kaufen, die auch ohne Kühlung möglichst lange haltbar sind. Alternativ können Sie auch Lebensmittel durch Einkochen, Dörren oder Vakuumieren selbst länger haltbar machen.
Prüfen Sie Ihren Vorrat regelmäßig auf Haltbarkeit und ersetzen Sie Produkte bei Bedarf. Bedenken Sie dabei, dass viele Lebensmittel auch über ihr Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar sind.
4. Produkte an einem zentralen Ort lagern
Für den Fall der Fälle sollten die Vorräte zusammen gelagert und nicht im Haushalt zerstreut sein. Packen Sie sich eine Notfalltasche, die das Allernötigste enthält, falls Sie Ihr Zuhause verlassen müssen. Zudem sollten Sie einen Notfallordner anlegen, der die wichtigsten Dokumente beinhaltet.
Wie lange sollte mich ein Notvorrat versorgen können?@Model.QuestionTag>
Die Empfehlung von der Bundesregierung ist, sich zehn Tage, mindestens jedoch drei Tage, lang versorgen zu können. Je nach persönlicher Vorliebe können Sie Ihren Notvorrat aber auch für noch länger anlegen.
Ist ein Notvorrat wirklich notwendig?@Model.QuestionTag>
Es lässt sich nicht abstreiten, dass ein Notfallvorrat im Ernstfall lebenswichtig sein kann. Selbst ein kleiner Vorrat ist demnach besser als kein Vorrat. Abgesehen davon kann es beruhigend sein zu wissen, dass man im Ernstfall abgesichert ist.
Welche Lebensmittel gehören in einen Notvorrat?@Model.QuestionTag>
Für einen Notproviant sind vor allem lang haltbare Grundnahrungsmittel sinnvoll, aus denen sich schnell und unkompliziert Mahlzeiten herstellen lassen. Gut geeignete Grundnahrungsmittel sind beispielsweise Nudeln, Reis, Haferflocken, Mehl, Knäckebrot, Zwieback, Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen.
Wie viel Wasser braucht ein Notvorrat?@Model.QuestionTag>
Der Mensch kann mehrere Tage ohne Nahrung auskommen, aber nur etwa drei Tage ohne Wasser. Deswegen braucht es etwa 1,5 Liter sauberes Wasser im Notvorrat nur fürs Trinken (pro Erwachsenen/pro Tag). Bedenken Sie, dass Sie im Notfall auch Wasser zum Kochen brauchen.
Wie vermeide ich bei einem Notvorrat, dass Lebensmittel verschwendet werden?@Model.QuestionTag>
Am besten prüfen Sie Ihre Vorräte einmal pro Jahr auf Haltbarkeit. Verzehren Sie bald ablaufende Produkte und ersetzen sie diese durch neue. Für alles, was weniger als ein Jahr haltbar ist, tragen Sie sich zum Beispiel für jedes Quartal einen Überprüfungstag im Kalender ein.
Bedenken Sie dabei, dass Lebensmittel häufig über ihr Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar sind.
Wie kann im Notfall ohne Strom gekocht werden?@Model.QuestionTag>
Kochen ohne Strom ist zum Beispiel mithilfe eines Gaskochers möglich. Lagern Sie diesen zusammen mit passenden Gaskartuschen in Ihrem Notvorrat und denken Sie beim Einsatz des Geräts an ausreichende Belüftung in Innenräumen. Andere Alternativen sind Spirituskocher, Rechauds, Fonduetöpfe, Solarkocher oder Kohlegrills für draußen.
Was muss ich bei meinem Notvorrat bedenken, wenn ich Kinder habe?@Model.QuestionTag>
Für Kinder sollten jegliche Aspekte der obigen Listen mitbedacht werden: Essen, Trinken, Kleidung, Arzneimittel, Hygieneprodukte sowie Kopien wichtiger Dokumente. Zusätzlich geben im Ernstfall vertraute Kuscheltiere oder Spielsachen ein Gefühl von Geborgenheit.
Was muss ich bei meinem Notvorrat bedenken, wenn ich Haustiere habe?@Model.QuestionTag>
Denken Sie beim Anlegen eines Notvorrats auch an Ihre Haustiere. Für Hunde zum Beispiel brauchen Sie Tiernahrung, Leckerlis, Hundeleine oder Geschirr, Kotbeutel, Medikamente und Kopien wichtiger Dokumente.
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* Wir leben Diversität und heißen alle Menschen willkommen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Behinderung und Identität. Wir sind davon überzeugt, dass uns Vielfalt bereichert und im gemeinsamen Arbeiten voranbringt. Deshalb haben wir 2017 die Charta der Vielfalt unterzeichnet.