5 Sofortmaßnahmen bei einem Wasserschaden
1. Wasser abstellen
Bevor Sie irgendetwas anderes tun, sollten Sie als erstes das Wasser abstellen. Beim Waschbecken oder der Waschmaschine lässt sich das laufende Wasser ggf. durch das Zudrehen des Eckventils schnell stoppen. Doch in manchen Fällen kommen Sie nicht drumherum, den Haupthahn der Wohnung oder des Gebäudes zuzudrehen – informieren Sie in einem Mehrfamilienhaus die Personen in den anderen Wohneinheiten. Tropft das Wasser von der Decke, stellen Sie einen Eimer unter.
2. Sicherungen prüfen & Strom abstellen
Sind Geräte durch das Wasser gefährdet, so ziehen Sie den Stecker und überprüfen Sie, ob der Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ausgelöst wurde. Schalten Sie zur Sicherheit auch die Sicherung für die Räume aus, wo der Wasserschaden entstanden ist.
Tipp: Mehr zum Thema Sicherungen und Schutzschalter finden Sie in unserem Beitrag zum Sicherungskasten.
3. Stehendes Wasser entfernen & Möbel schützen
Versuchen Sie schnell zu handeln und so viel stehendes Wasser wie möglich zu entfernen. Dabei helfen Lappen, Handtücher und Wischmopp. Stellen Sie außerdem Möbel hoch oder entfernen Sie diese aus dem Schadensbereich. So lässt sich bei kleineren Wasserschäden in der Wohnung eventuell größerer finanzieller Schaden abwenden.
4. Schaden dokumentieren
Für spätere Kosten- und Versicherungsfragen sollten Sie den Schaden ausreichend dokumentieren. Machen Sie aussagekräftige Fotos und Videos vom Ausmaß des Wasserschadens.
5. Hausverwaltung & Versicherungen informieren
Ist der Wasserschaden in einer Mietwohnung entstanden, sind Sie dazu verpflichtet, umgehend die Hausverwaltung und die vermietende Partei über den Schaden zu informieren. Außerdem kann so möglichst schnell für Hilfe gesorgt werden.
Tipp: Für eine oberflächliche Trocknung eines Wasserschadens sollten Sie die Fenster öffnen, damit die Luft besser zirkulieren kann. Nutzen Sie auch Ventilatoren, sofern vorhanden.
1. Wasser abstellen
Bevor Sie irgendetwas anderes tun, sollten Sie als erstes das Wasser abstellen. Beim Waschbecken oder der Waschmaschine lässt sich das laufende Wasser ggf. durch das Zudrehen des Eckventils schnell stoppen. Doch in manchen Fällen kommen Sie nicht drumherum, den Haupthahn der Wohnung oder des Gebäudes zuzudrehen – informieren Sie in einem Mehrfamilienhaus die Personen in den anderen Wohneinheiten. Tropft das Wasser von der Decke, stellen Sie einen Eimer unter.
2. Sicherungen prüfen & Strom abstellen
Sind Geräte durch das Wasser gefährdet, so ziehen Sie den Stecker und überprüfen Sie, ob der Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) ausgelöst wurde. Schalten Sie zur Sicherheit auch die Sicherung für die Räume aus, wo der Wasserschaden entstanden ist.
Tipp: Mehr zum Thema Sicherungen und Schutzschalter finden Sie in unserem Beitrag zum Sicherungskasten.
3. Stehendes Wasser entfernen & Möbel schützen
Versuchen Sie schnell zu handeln und so viel stehendes Wasser wie möglich zu entfernen. Dabei helfen Lappen, Handtücher und Wischmopp. Stellen Sie außerdem Möbel hoch oder entfernen Sie diese aus dem Schadensbereich. So lässt sich bei kleineren Wasserschäden in der Wohnung eventuell größerer finanzieller Schaden abwenden.
4. Schaden dokumentieren
Für spätere Kosten- und Versicherungsfragen sollten Sie den Schaden ausreichend dokumentieren. Machen Sie aussagekräftige Fotos und Videos vom Ausmaß des Wasserschadens.
5. Hausverwaltung & Versicherungen informieren
Ist der Wasserschaden in einer Mietwohnung entstanden, sind Sie dazu verpflichtet, umgehend die Hausverwaltung und die vermietende Partei über den Schaden zu informieren. Außerdem kann so möglichst schnell für Hilfe gesorgt werden.
Tipp: Für eine oberflächliche Trocknung eines Wasserschadens sollten Sie die Fenster öffnen, damit die Luft besser zirkulieren kann. Nutzen Sie auch Ventilatoren, sofern vorhanden.
Verschiedene Verfahren für die Trocknung eines Wasserschadens
Sofortmaßnahmen können Schlimmeres verhindern, reichen aber für eine ausreichende Trocknung nach einem Wasserschaden in der Regel nicht aus. Um Böden, Wände oder Estrich nach einem Wasserschaden zu trocknen, sollten Sie Fachkräfte zur Hilfe holen – nur so bekommen Sie Sicherheit zum richtigen Trocknungsverfahren und können Folgeschäden abwenden.
Kondensationsverfahren – Bautrockner
Der Bautrockner ist ein zentraler Bestandteil für jede Raumtrocknung. Bei Bautrocknern mit Kondensationstrocknung Raumluft angesaugt. Sie lassen das in der Luft enthaltene Wasser kondensieren und geben die getrocknete Luft wieder ab. Das kondensierte Wasser wird in einem Tank gespeichert, der regelmäßig geleert werden muss.
Adsorptionsverfahren – Bautrockner
Bei einem Bautrockner mit Adsorptionsverfahren wird feuchte Luft durch ein Trockenmittel (bspw. Silikagel) im Inneren des Bautrockners geleitet, welches die Feuchtigkeit bindet. Mithilfe warmer Luft wird die Feuchtigkeit zum Beispiel über einen Schlauch nach draußen befördert, so dass das Trockenmittel wieder trocknet und anschließend neue Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Sofortmaßnahmen können Schlimmeres verhindern, reichen aber für eine ausreichende Trocknung nach einem Wasserschaden in der Regel nicht aus. Um Böden, Wände oder Estrich nach einem Wasserschaden zu trocknen, sollten Sie Fachkräfte zur Hilfe holen – nur so bekommen Sie Sicherheit zum richtigen Trocknungsverfahren und können Folgeschäden abwenden.
Kondensationsverfahren – Bautrockner
Der Bautrockner ist ein zentraler Bestandteil für jede Raumtrocknung. Bei Bautrocknern mit Kondensationstrocknung Raumluft angesaugt. Sie lassen das in der Luft enthaltene Wasser kondensieren und geben die getrocknete Luft wieder ab. Das kondensierte Wasser wird in einem Tank gespeichert, der regelmäßig geleert werden muss.
Adsorptionsverfahren – Bautrockner
Bei einem Bautrockner mit Adsorptionsverfahren wird feuchte Luft durch ein Trockenmittel (bspw. Silikagel) im Inneren des Bautrockners geleitet, welches die Feuchtigkeit bindet. Mithilfe warmer Luft wird die Feuchtigkeit zum Beispiel über einen Schlauch nach draußen befördert, so dass das Trockenmittel wieder trocknet und anschließend neue Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Direkte Trocknung – Infrarotheizung
Die Trocknung von Wänden nach einem Wasserschaden kann besonders mit Infrarotheizungen sehr effektiv sein. Diese erwärmen nämlich Objekte selbst, ohne dabei den Raum zu erhitzen – das verdunstete Wasser muss dann mit einem Bautrockner aufgefangen werden.
Übrigens: Wie genau das Heizen mit Infrarot funktioniert und wieso sich damit besonders kleine Räume gut erwärmen lassen, erfahren Sie in unserem Beitrag zu Infrarotheizungen.
Dämmschichttrocknung – Seitenkanalverdichter
Ist durch einen Wasserschaden der Estrich oder die darunterliegende Dämmschicht (schwimmender Estrich) beschädigt oder nass geworden, so braucht es eine Dämmschichttrocknung. Dafür werden kleine Löcher in den Boden gebohrt, um dann mit einem Seitenkanalverdichter per Über- und/oder Unterdruck die feuchte Luft aus dem Estrich zu pressen bzw. zu saugen.
Direkte Trocknung – Infrarotheizung
Die Trocknung von Wänden nach einem Wasserschaden kann besonders mit Infrarotheizungen sehr effektiv sein. Diese erwärmen nämlich Objekte selbst, ohne dabei den Raum zu erhitzen – das verdunstete Wasser muss dann mit einem Bautrockner aufgefangen werden.
Übrigens: Wie genau das Heizen mit Infrarot funktioniert und wieso sich damit besonders kleine Räume gut erwärmen lassen, erfahren Sie in unserem Beitrag zu Infrarotheizungen.
Dämmschichttrocknung – Seitenkanalverdichter
Ist durch einen Wasserschaden der Estrich oder die darunterliegende Dämmschicht (schwimmender Estrich) beschädigt oder nass geworden, so braucht es eine Dämmschichttrocknung. Dafür werden kleine Löcher in den Boden gebohrt, um dann mit einem Seitenkanalverdichter per Über- und/oder Unterdruck die feuchte Luft aus dem Estrich zu pressen bzw. zu saugen.
So können Sie Wasserschäden vorbeugen
Ein Wasserschaden kommt in der Regel unvorhergesehen, dennoch können Sie durch regelmäßige Kontrolle Ihres Zuhauses das Risiko minimieren.
- Prüfen Sie von Zeit zu Zeit Schläuche, Dichtungen und Zu- bzw. Abläufe an Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Waschbecken.
- Entfernen Sie Laub aus der Regenrinne, damit das Regenwasser ordentlich abfließen kann und nicht durch das Dach läuft.
- Halten Sie im Winter den Wetterbericht im Auge und entleeren Sie Leitungen im Garten wie den Außenwasserhahn. Wie das funktioniert, erfahren Sie in unserem Beitrag: Garten winterfest machen.
- Ein Wasserschaden im Keller kann auch durch Probleme mit der Rückstauklappe entstehen, die den Rückfluss aus Abwasserrohren unterbinden soll. Hausbesitzer und -besitzerinnen* sollten diese regelmäßig warten lassen, auch als Schutz vor Hochwasser.
FAQ – Wasserschaden
Reicht lüften aus, um einen Wasserschaden zu trocknen?@Model.QuestionTag>
Bei oberflächlicher Nässe kann das Lüften der Räume ausreichen. Bei tiefergehender Nässe ist eine professionelle Trocknung der Räume erforderlich, um den Wasserschaden zu beheben.
Wie lange dauert die Trocknung von Wasserschäden?@Model.QuestionTag>
In der Regel gilt: Je länger das Wasser in der Wohnung steht, desto länger brauchen die betroffenen Flächen, um zu trocknen. Dies kann von wenigen Tagen bis zu einigen Wochen dauern. Die vollständige Trocknung des Wasserschadens ist wichtig, da sonst Folgeschäden und Schimmel entstehen können.
Wie hoch sind die Kosten eines Wasserschadens?@Model.QuestionTag>
Je nach Ausmaß kann ein Wasserschaden von wenigen bis zu mehreren tausend Euro kosten. Typische Kostenpunkte sind:
- Beheben eines Rohrbruchs
- Bezahlen von Fachkräften und Services
- Stromkosten für Bautrockner
- Ersetzen von Möbel
- Sanierung von Wänden, Decken etc.
Hinweis: Auch wenn die Stromkosten für Trocknungsgeräte sehr hoch sein können, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen, da Folgeschäden in der Regel teurer sind. In unserem Magazin erfahren Sie, wo Sie im Alltag alternativ Strom sparen können.
Wer zahlt die Trocknung des Wasserschadens?@Model.QuestionTag>
Wenn der Wasserschaden unvorhersehbar und ohne ein erkennbares und nachweisbares Fehlverhalten auf Mieterseite entstanden ist, wird die Trocknung vom Vermieter bzw. der Vermieterin* getragen – eventuell übernimmt hier die Gebäudeversicherung die Kosten. Wenn der Schaden durch Dritte entstanden ist oder Dritte geschädigt wurden, zahlt die Haftpflichtversicherung. Für Schäden von Geräten und Möbeln kommt ggf. die Hausratversicherung auf.
Wie ist das bei einem Wasserschaden in der Mietwohnung – wer zahlt?@Model.QuestionTag>
Beim Wasserschaden in einer Mietwohnung muss der Mieter oder die Mieterin* versuchen, größeren Schaden aktiv zu verhindern. Außerdem muss der Schaden umgehend dem Vermieter oder der Vermieterin* gemeldet werden.
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* Wir leben Diversität und heißen alle Menschen willkommen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Behinderung und Identität. Wir sind davon überzeugt, dass uns Vielfalt bereichert und im gemeinsamen Arbeiten voranbringt. Deshalb haben wir 2017 die Charta der Vielfalt unterzeichnet.